Sie benötigen einen Flash Player, um diesen Film sehen zu können.

Krisenmanagement: Überleben sichern in 72 Stunden

Krisenmanagement bezeichnet den definierten und systematischen Umgang mit Krisensituationen. Eine Krise im hier diskutierten Kontext von Fraud und dolosen Handlungen bezeichnet eine Situation, in der durch wesentliches doloses Handeln von Innen- und Außentätern eine mit einem möglichen Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation für die Organisation verbunden ist.


Im Rahmen des Krisenmanagements muss zunächst sichergestellt werden, dass die betroffene Organisation das Best mögliche tut, um ihre Ausgangssituation nicht weiter zu verschlechtern. Sie ist ja durch die dolosen Handlungen selbst schon stark beeinträchtigt. Hierzu gehören vor allem Beweissicherungsmaßnahmen, Schutz des Vermögens der Organisation vor weiterem Verlust und anderes.

Konkreter: Das Bekannt werden von Hinweisen oder Beweisen kann gravierende Beeinträchtigungen im Umsatz oder Gewinn bei Unternehmen nach sich ziehen. Wenn etwa gravierende Kartellrechtsverstöße zu der Frage nach einer Selbstanzeige führen, damit die eigene Organisation Straffreiheit erhält, werden wenige Stunden Reaktionszeit darüber entscheiden, ob umfangreiche, zum Teil bestandsgefährdende Geldstrafen die Folge sein können.

Krisenmanagement beinhaltet die Identifikation und Analyse von Krisensituationen, die Entwicklung von Strategien zur Bewältigung einer Krise, sowie die Einleitung und Verfolgung von Gegenmaßnahmen.

Hierzu gehört zwingend die Entwicklung und das Einüben von Krisenplänen, etwa im Hinblick auf:

  • Kommunikation
  • Management
  • Response
  • Vermeidung

von Krisen in der Zukunft.

Es gibt einige Kennzeichen von gutem Krisenmanagement, wie klare Entscheidungs- und Kommunikationswege, ein iteratives Vorgehen, die Zusammenstellung eines interdisziplinären Teams und ein zielorientiertes Vorgehen.