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Folgen falschen Krisenmanagements: Beispiel Beweismittelsicherung

Im Rahmen des Krisenmanagements werden häufig Fehler gemacht. Sollten den Verantwortlichen beispielsweise bei der Sicherung von Beweismitteln (Dokumenten und Informationen) Fehler unterlaufen, führt dies zu gravierenden Konsequenzen für den gesamten Fraudcase, wie beispielsweise:

  1. Nicht-Verwendung der erlangten Beweise: Dann können auch belastende Informationen nicht verwendet werden. Wenn etwa Dokumente oder Informationen auf illegale Weise erlangt werden, dürfen sie nicht verwendet werden; das Gleiche gilt für den fehlenden Nachweis, dass Informationen verfälscht, unterschlagen oder sonstwie manipuliert worden sind.
  2. Zivilrechtliche Forderungen: Die Durchsetzung zivilrechtlicher Forderungen kann erschwert werden. Die Rückführung eines erlittenen Schadens wird so erschwert oder unmöglich gemacht.
  3. Strafrechtliche Verantwortung: Die Bestrafung der Täter, nach unserer Auffassung eine grundsätzlich immer gebotene Konsequenz aus dolosen Handlungen, kann nicht erfolgen.
  4. Negative Publizität: Die Öffentlichkeit ist, was Korruption und dolose Handlungen angeht, durch eine intensive Berichterstattung der Medien sensibilisiert. Dilettantisches Krisenmanagement schlägt sich in einer negativen Außenwirkung nieder, die durch eine entsprechende Berichterstattung das Image der Organisation stark beschädigen kann.

Die wenigen Beispiele zeigen, dass im Krisenmanagement eine Menge Fallen lauern, die letztendlich zu finanziellen Schäden für die Organisation führen - über den bereits erlittenen Schaden hinaus.

Das hier aufgezeigte Beispiel Beweismittelsicherung ist nur eines von mehreren, das wir aus unserer Erfahrung kennen. Dabei zeigt sich, dass die ersten zweiundsiebzig Stunden entscheiden für eine effektive Umsetzung von Krisenmanagement sind.