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Was macht eine Krise aus?

In der Praxis finden wir in Krisensituationen oftmals ein Gefühl der Bedrohung bei den Entscheidungsträgern. In einem unserer Fälle hing die Umsetzung der Strategie eines Unternehmens von einem Unternehmen ab, in dem es Hinweise auf dolose Handlungen durch die Entscheidungsträger gab. Die Gefährdung der Strategie war für den Vorstand eine existentielle Frage, die auch sein weiteres berufliches Geschick bestimmen würde.


Unsicherheit über die Fakten ist nicht selten. Eine Krise kündigt sich durch Hinweise an, deren Wahrheitsgehalt oftmals nicht eindeutig eingeschätzt werden kann. Hinzu kommt der Zeitdruck, der durch die Geschwindigkeit ökonomischer Prozesse die Krise verschärft. In dem angesprochenen Fall hat das Ergebnis des Krisenmanagements einen entscheidenden Einfluß auf die Zukunft des gesamten Konzerns.

Weiterhin muss man sich vor Augen halten, dass die Informationsbasis, die als Entscheidungsgrundlage dient, oftmals nicht eingeschätzt werden kann. Sie kann veraltet, unvollständig, verfälscht oder schlichtweg nicht vorhanden sein. Damit verbunden sind, gerade für rationale Manager, Gefühle wie Wut und Zorn, die manchmal zu Schnellentscheidungen führen, die sehr teuer für die Organisation werden.

Eine distanzierte Betrachtung von außen kann helfen, solche Fehlentscheidungen zu vermeiden. Hierbei ist es auch wichtig, ein der Krise angemessenes Team zusammen zu stellen, das in seiner Zusammensetzung die zu lösenden Aufgaben bewältigen kann.