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Einschätzung der Wirksamkeit von Corporate Intelligence

Corporate Intelligence Maßnahmen machen Sinn, wenn die Informationslage nicht ausreicht, um beispielsweise eine Sonderuntersuchung betreffend  den Verdacht doloser Handlungen durch eigene Mitarbeiter durchzuführen. Oftmals steckt die Organisation vor einer Entscheidungssituation, die sie nicht auf der Grundlage ausreichender Daten lösen kann.


In einem typischen Beispielfall von vermuteter unzulässiger Wertschöpfung wird zu klären sein, ob und inwieweit ein Mitarbeiter eines Unternehmens an einem anderen Unternehmen mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist. Solche Kollusionen sind nicht selten, um eine Organisation zu schädigen. Dabei arbeiten interne und externe Täter zusammen, um ein Internes Kontrollsystem außer Kraft zu setzen.

Mit dem Begriff der unzulässigen Wertschöpfung ist gemeint, dass über eine Strohfirma oder Strohleute Gutachten, Expertisen oder nicht erbrachte Leistungen, die häufig immaterieller Natur sind, abgerechnet werden. Dem steht kein Gegenwert gegenüber. Bei diesen Umgehungskonstruktionen können durch Corporate Intelligence Maßnahmen Informationen zu Firmen und Personen gewonnen werden. Lassen sich Belege für Verbindungen finden, können weitere Schritte diskutiert werden.

Ob CI in einem Fall sinnvoll ist oder nicht, hängt sehr stark vom Einzelfall ab. Generell kann man sagen, dass in den Ausgangslagen, bei denen wichtige Mitarbeiter, bedeutende Absatzregionen oder ähnliches betroffen sind, eine vorschnelle Untersuchung mehr gefährdet als nützt. In diesen Fällen können CI-Maßnahmen zur Klärung der Lage eingesetzt werden.