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Fraud Due Diligence Audit (FDD)

Ein Fraud Due Diligence Audit ist eine Untersuchung der Aufbau- und Ablauforganisation zur Identifizierung von Fraudrisiken und Fraudvorfällen. Hierbei wird das wichtigste Modell für Interne Kontrollsysteme, das COSO I Modell, eingesetzt.


Bei einem solchen Audit wird eine umfassende Analyse von (Teil)organisationen und Prozessen bis hin zu einzelnen Transaktionen vorgenommen. Eine Fokussierung wie bei den Standard-IT-Tools auf die Rechnungslegung findet nicht statt. Der Ansatz berücksichtigt den Täter, sein Motiv und seine Gelegenheit, indem das sogenannte Fraud Triangle mit in die Untersuchung einfließt.

Ein wesentliches Element ist es, dass auch so genannte unscharfe, weiche Signale mit berücksichtigt werden (Red Flags). Dieser Prozess- und personenzentrierte Ansatz berücksichtigt die folgenden Fragen:

  • Was sollten wir finden?
  • Was wollen wir verhindern?
  • Wie viel Prüfung können wir uns leisten (Kapazitäten und Budgets)?

Der Ansatz überprüft ausgewählte Prozesse oder Einheiten und wird automatisch in eine Prüfung überführt, wenn sich dolose Handlungsmuster nachweisen lassen. Eine Vollprüfung wird nur bei Vorliegen von begründetem Verdacht oder stichhaltigen Beweisen durchgeführt.

Im Gegensatz zu Number Chruching, bei dem eine Vielzahl an komplexen Operationen und Berechnungen notwendig sind, um zu einem Ziel zu gelangen, können bei einem Fraud Due Diligence die vorhandenen Prüfungskapazitäten effizient eingesetzt werden.

Weiterführende Informationen

Einschätzung der Wirksamkeit

Allgemeines Schema für Risikozonen (Grafik)

Das Fraud Triangle