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Grundlagen der GPS-Überwachung

Nachfolgend beschreiben wir, ohne auf Einzelheiten und Details einzugehen, grundsätzliche Möglichkeiten und Risiken der GPS-Überwachung. Landläufig werden Systeme zur GPS-Überwachung von beweglichen Zielen auch als Peilsender bezeichnet. Wer etwa bei Google den Begriff ‚Peilsender‘ als Suchoption eingibt, bekommt auch hier fälschlicherweise fast ausschließlich solche GPS-Systeme angeboten.


Doch besteht ein wesentlicher, auch in rechtlicher Hinsicht bedeutsamer Unterschied zwischen GPS-Überwachung und Peilsendern. Der Unterschied liegt darin, dass es bei der GPS-Überwachung in der Regel keine Datenspeicherung gibt.

Bei einem GPS-Ortungssystem – auch Tracker – wird die Lokation eines Zielobjekts durch die Auswertung von Positionsdaten in Form von Längen- und Breitengrad festgestellt. Diese wurden vorher durch ein GPS-Empfängermodul mittels Ermittlung von Signallaufzeiten von mindestens vier GNSS-Satelliten bestimmt. Die Reichweite ist praktisch unbegrenzt.

Ein Peilsender sendet permanent ein Signal. Dieses wird von einer oder mehreren Antennen (Empfängern) erfasst und der Sender somit eingepeilt (trianguliert). Bei nur einem Empfänger ist lediglich eine Bestimmung der Richtung, aus der das Signal kommt, möglich. Die Stärke des Signals lässt dabei einen Rückschluss auf die Entfernung zum Sender zu. Die Reichweite ist durch die Sendeleistung des Senders begrenzt.


Häufig angewandte Systeme

1. Nur-Speicher-Systeme

Die Module werden hierbei über einen vorher zu bestimmenden Zeitraum am zu überwachenden Objekt angebracht und dann wieder entfernt. Der Überwachungszeitraum ist abhängig von der Akkuleistung, der Häufigkeit der zu speichernden Positionsdaten wie auch der zusätzlichen technischen Ausstattung des Trackers, wie z. B. Bewegungssensoren, so dass der Tracker nur bei Bewegung Koordinaten speichert. Die gespeicherten Positionsdaten werden anschließend ausgelesen und mit entsprechender Software am PC ausgewertet.

2. Die Kombination zwischen GPS-Modul und GSM-Modul

Das GPS-Modul ermittelt die Positionsdaten. Diese werden mittels eines angeschlossenen GSM-Moduls an ein Handy oder einen Computer mit empfangsbereitem Mobilfunkempfänger übermittelt und mit entsprechender Software und Kartenmaterial in Echtzeit angezeigt. Optional ist natürlich die Speicherung möglich.

3. Die Kombination zwischen GPS-Modul und Funk-Modul

Diese Kombination wird alternativ angewendet. Das GPS-Modul ermittelt wieder die Positionsdaten. Diese werden mittels eines angeschlossenen Funk-Moduls an einen mit einem Funk-Empfänger ausgerüsteten Computer übermittelt und mit entsprechender Software und Kartenmaterial in Echtzeit angezeigt. Optional ist natürlich die Speicherung möglich. Die Reichweite ist durch die Sendeleistung des Funkmoduls begrenzt.

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