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Alpha- und Betafehler in der Prüfung

a- und b-Beta Fehler beschreiben Fehler, die auf die Prüfer (Interne Revision, Abschlussprüfer) im Rahmen der Prüfungsdurchführung einwirken können.


Für die Interne Revision bedeutet dies, dass sie bei der Prüfung falsche Sachverhalte als richtig und richtige als falsch klassifiziert. Diese Risiken müssen sich aber nicht nur zwangsläufig bei Financial Audits negativ auswirken, sondern können bei Prüfungen aller Art auftreten. Das gleiche Risiko gilt auch für den Abschlussprüfer im Rahmen der Jahresabschlussprüfung in Bezug auf die Erteilung seines Testates.

Alpha-Fehler:

Risiko: Ein ordnungsgemäßer Sachverhalt wird durch die Prüfer irrtümlich als fehlerhaft klassifiziert.

Konsequenz: Als mögliche Folge werden Maßnahmen eingeleitet, die beispielsweise Kosten verursachen, aber unnötig sind.

Beta-Fehler:

Risiko: Ein falscher Sachverhalt wird durch die Interne Revision als ordnungsgemäß klassifiziert.

Konsequenz: Geeignete Maßnahmen zur Sicherstellung der Zielerreichung werden nicht getroffen.

Ob nun ein Alpha- oder Beta-Fehler kritischer für die Prüfer ist, kann ohne weiteres nicht beantwortet werden. Abhängig vom jeweiligen Einzelfall spielt v.a. die Wesentlichkeit des Fehlers eine Rolle, beispielsweise:

  • Mit dem Fehler verbundene Mehrkosten bzw. Mindererträge
  • Konsequenzen aus dem Verstoß gegen externe Normen (Bußgelder, Imageschäden, etc.)

Ein besonder schwer wiegender Fall von Fehlern dieser Art wären nicht festgestellte dolose Handlungen oder die Beurteilung von dolosen Handlungen als ordnungsgemäße Transaktionen. In solchen Fällen hätten die Prüfer in ihrer Rolle versagt.