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Einrichtung und Evaluierung von Anti-Fraud-Management-Systemen

Die Einführung von Anti-Fraud-Management-Systemen (AFM) sollte sich an einem anerkannten Modell orientieren. Hierzu gehört beispielsweise das COSO-Modell, das sich als Grundlage für die Unternehmensüberwachung praktisch als das führende Modell durchgesetzt haben dürfte.


Die Einrichtung eines AFM vollzieht sich in verschiedenen Schritten im Rahmen eines Projektes. Hierbei sollten die Verantwortlichen sich an den vorhandenen Elementen eines AFM orientieren und sie in ein Gesamtsystem integrieren. Auch die Berücksichtigung von vorhandenen Systemen, die einen direkten Bezug zu einem AFM haben können, macht aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus Sinn. Solche Systeme können beispielsweise sein:

  • Eine Interne Überwachungsfunktion (Interne Revision)
  • Ein bestehendes Compliancesystem
  • Ein bestehendes Risikomanagement-System
  • Ein Internes Kontrollsystem

Der Nutzen einer solchen Integration liegt darin, dass vorhandene Elemente nur noch hinsichtlich ihrer Eignung für das AFM untersucht und dann integriert werden müssen. Die Vernetzung der Träger der Unternehmensüberwachung macht auch unter dem Aspekt der Aufgabenverteilung Sinn.

Ist ein AFM etabliert, muss seine Wirksamkeit untersucht werden. Hierfür kommen folgende Lösungen in Betracht:

  • Durchführung einer Evaluierung inklusive einer Wirkungsanalyse und eines Wirkungsdiagrammes Ihres Anti-Fraud-Management-Systems
  • Externes Qualitätsmanagement einer intern durchgeführten Evaluierung eines Anti-Fraud-Management-System