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Die Wirkungsanalyse – ein hilfreiches Instrument für die Evaluierung von Anti-Fraud-Management-Systemen

Das beste Anti-Fraud-Management-System nützt nichts, wenn es nicht hinsichtlich seiner Wirksamkeit beurteilt wird.


Die Beurteilung sollte nach einer gewissen Zeit erfolgen oder auch dann, wenn hinreichende Zweifel an seiner Wirksamkeit bestehen, beispielsweise wenn es wesentliche dolose Handlungen gab, die weder verhindert noch früh genug aufgedeckt werden konnten.

Als Wirkungsanalyse oder Assessment wird in den Wirtschaftswissenschaften die Bewertung der Wirkungen einer Aktivität, eines Projektes oder eines Programms bezeichnet.

Im Gegensatz zur Nutzwertanalyse setzt die Wirkungsanalyse nicht erst bei der Bewertung der ermittelten Ergebnisse einer Aktivität ein, sondern bezieht die stufenweise Ergebnisermittlung in die Analyse mit ein. Planungsprozesse werden dadurch optimiert, und die Risiken, dass die gewünschten Ziele nicht erreicht werden, verringert.

Wirkungsanalysen dienen beispielsweise dazu, folgende Fragen zu beantworten:

  • Sind Prozesse in ihrer Planung und Durchführung ausreichend gesichert?
  • Wo sind einzelne Prozessschritte offen?
  • Gibt es dadurch Lücken in Prozessketten, die zu Brüchen führen?
  • Erzielen die einzelnen Prozessschritte die notwendigen Ergebnisse?
  • Führen die innerhalb einer Maßnahme durchgeführten Aktivitäten tatsächlich zu den erhofften Ergebnissen und Wirkungen?
  • Sind die erhofften Zusammenhänge zwischen einzelnen Prozessschritten, zwischen Maßnahme und angenommener Wirkung tatsächlich gegeben?
  • Rechtfertigt die tatsächlich erzielte Wirkung den Mitteleinsatz?
  • Wurde eine Verringerung von Ressourcenmissbrauch in einem Unternehmen ausschließlich aufgrund des installierten Anti-Fraud-Managementsystems erreicht oder gab es externe Einflüsse und Auslöser?

Diese und andere Fragen können durch eine Wirkungsanalyse beantwortet werden.

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