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Täter

Für die betroffenen Unternehmen immer wieder erstaunlich, jedoch in Fachkreisen bereits lange bekannt, ist die Tatsache, dass ca. 40-50 Prozent der Täter aus dem eigenen Unternehmen stammen und hiervon wiederum mindestens ein Viertel dem Topmanagement zuzurechnen ist. Bei den häufigsten externen Tätern handelt es sich um Kunden und Geschäftspartner des Unternehmens.


Das Täterprofil ist so vielschichtig, wie die Möglichkeiten der Begehung wirtschaftskrimineller Handlungen. Bezogen auf die Delikte, die eine bestimmte Vertrauensstellung zur Tatbegehung voraussetzen, ist jedoch festzustellen, dass es sich beim typischen Wirtschaftsstraftäter um eine männliche, sozial unauffällige, bisher nicht vorbestrafte Person mit guter Bildung im Alter zwischen 30 und 50 Jahren handelt. Je höher die Position des Täters im Unternehmen ist, desto höher sind in der Regel auch die materiellen und immateriellen Schäden, die das Unternehmen erleidet. Je mehr Vertrauen einem Täter entgegengebracht wird, umso höher ist das potentielle Schadensvolumen.