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Ethische Kodizes

Ethische Kodizes (Codes of Conduct, Codes of Ethics, u.a.) sind schriftliche Verlautbarungen des Managements in Bezug auf die Erwartungshaltung hinsichtlich des Verhaltens von Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden.


Im Gegensatz zu Kodizes für einzelne Berufsgruppen, wie interne Revisoren, versucht man in solchen übergreifenden Kodizes in allgemeiner und möglichst umfassender Form Regelungen zu Abläufen zu definieren. Hierbei werden entweder allgemeine Verhaltensrichtlinien beschrieben oder an Hand von praktischen Beispielen kritische Situationen (critical incidents) als Beispiel hergenommen:

  • Umgang mit internem Wissen (Insider)
  • Spenden- und Sponsoringaktivitäten
  • Kunden- und Lieferantengeschenke
  • Mitnahme der Ehefrau auf Dienstreisen

Häufig regeln diese Kodizes dann das gewünschte und erwartete Verhalten gegenüber bestimmten Gruppen von Stakeholdern, der Gesellschaft oder auch im Hinblick auf die Umwelt. Die häufigsten Adressaten dürften sein:

  • Mitarbeiter
  • Kunden
  • Lieferanten
  • Branche
  • Gesellschaft und Staat
  • Umwelt

Kodizes werden dem Bereich der allgemeinen Kontrollumgebung oder den so genannten Soft Controls zugeordnet. Dieser Begriff kommt aus dem COSO-Modell.